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Veranstaltungen
18. Juni 2010, 19:00 Uhr bis 19. Juni 2010, 17:00 Uhr
Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus
Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortragsabend mit Diskussion und wird am Sonnabend als Tagesseminar fortgesetzt.
Freitag, 18. Juni 2010, 19 Uhr
Vortrag von Dieter Wolf: Ende oder Wendepunkt der Geschichte. Zur Einheit von Darstellung und Kritik bei Hegel und Marx.
Moderation: Ulrich Weiß
Kosten: 1,50 Euro
Sonnabend, 19. Juni 2010, 10 Uhr – 17 Uhr
Seminar mit Gudrun Havemann und Dieter Wolf
Einleitender Vortrag von Gudrun Havemann:
Mit Marx und über Marx hinaus oder Wie kann das Überschreiten der menschlichen Vorgeschichte gedacht werden?
V. Vazjulins Bemühungen um ein erweitertes Verständnis menschlicher Geschichte.
G. Havemann ist die Übersetzerin der Bücher Vazjulins:
Die Logik des „Kapitals” von Karl Marx (deutsche Ausgabe: Norderstedt 2006) und
Die Logik der Geschichte. Fragen der Theorie und Methodologie (russ. 2005, dt. Ausgabe wird vorbereitet)
Seminarleiter: Stefan Meretz und Matthias Spiller
Kosten: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Wir bitten um Anmeldung!
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus (Website: wadk.de)
Veranstaltungsort:
Helle Panke
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin – Prenzlauer Berg
U-Bhf Schönhauser Allee oder S-Bhf Schönhauser Allee
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Workshop mit Dieter Wolf am 2. und 3. 7. 2010 in der Universität Hamburg
über Wert, abstrakt menschliche Arbeit, Geld, Preis, allgemeine Profitrate und Produktionspreis.
Zum Zusammenhang der drei Bände des Marxschen Kapitals
Es wird in dem „workshop“ darum gehen, die Herstellung des Geldes bzw. des Preises – dargestellt in den ersten drei Kapiteln des ersten Bandes des Kapitals – mit der Herstellung der allgemeinen Profitrate bzw. des Produktionspreises – dargestellt in den ersten beiden Abschnitten des dritten Bandes des Kapitals – zu vergleichen. In der Diskussion sollte man sich um ein Verständnis der Art und Weise bemühen, in der die Menschen mit dem kapitalistischen Gesamtreproduktionsprozess die ihn auszeichnenden ökonomisch gesellschaftlichen Formen schaffen, die ebenso viele Formen des Werts der Waren sind. Es gilt nachzuvollziehen, wie die ökonomisch gesellschaftlichen Formen mit den gesellschaftlichen Beziehungen und den Bewusstseinsformen der Menschen zusammenhängen, d.h. es gilt nachzuvollziehen, was es mit dem Zusammenhang von ökonomisch gesellschaftlicher Struktur und dem unbewusst-bewussten Handeln der Menschen auf sich hat.
Es wird hinsichtlich des Handelns der Menschen entscheidend darauf ankommen zu erklären, warum ihnen bei allem, was ihnen bewusst ist, die von ihnen selbst geschaffene, durch die unterschiedlichen Formen des Werts der Waren bestimmte ökonomisch gesellschaftliche Struktur nach einer wesentlichen Seite hin unbewusst bleibt.
Die für die Diskussion vorgeschlagene Vorgehensweise sollte es auch erlauben, zu zeigen, dass das falsche, das so genannte Transformationsproblem bestimmende Verständnis des Zusammenhangs vom Wert der Waren und des über die Herstellung der allgemeinen Profitrate vermittelten Produktionspreises auf einem falschen Verständnis des Werts, der abstrakt menschlichen Arbeit, der Wertformen, des Geldes, des Preises und damit des inneren Zusammenhangs dieser ökonomisch gesellschaftlichen Formen beruht.
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